Rutsche an die Stuhlkante, Füße hüftbreit, Knie leicht nach vorn, Rücken lang. Verlage dein Gewicht so, dass die Nase über die Zehen kommt, halte den Dreipunkt-Fuß aktiv, und richte dich dann mit Ausatmung auf. Diese einfache Orientierung erzeugt genügend Vortrieb, ohne nach vorn zu kippen. Viele merken sofort, wie das Abheben fließender wird und der erste Stand ruhiger gelingt.
Bevor du aufstehst, drücke Ferse, Großzehenballen und Kleinzehenballen gleichermaßen in den Boden. Spüre die Wölbung im Längsgewölbe, halte die Zehen entspannt. Mit dieser Vorbereitung verteilt sich die Last gleichmäßiger, das Sprunggelenk zentriert, und der Rumpf kann Kraft sauber übertragen. Das Ergebnis ist ein stabiler erster Moment, weniger Zittern und ein deutlich kontrollierterer Aufrichtimpuls, selbst bei weichen Schuhen oder unruhigem Untergrund.
Wähle eine Stuhlhöhe, bei der die Hüfte leicht über dem Knie liegt, und räume Stolperfallen aus dem Weg. Stelle deine Füße so, dass sie klar unter den Knien stehen. Eine stabile Lehne als Option gibt Sicherheit, ohne dich abhängig zu machen. Diese Rahmenbedingungen schaffen Mut, fokussierte Wiederholungen und saubere Technik, die später auch ohne perfekte Umgebung verlässlich abrufbar ist.
Nutze eine einfache Anstrengungsskala von eins bis zehn und den Atem als Kontrolle: Du solltest während der Drills noch in kurzen Sätzen sprechen können. Spürst du Schmerz oder Schwindel, pausiere und skaliere zurück. Diese selbstbestimmte Steuerung erhöht Konsistenz, schützt vor Überlastung und sorgt dafür, dass jede Einheit dich stärkt, statt zu erschöpfen. Qualität schlägt Quantität, besonders zu Beginn.